Beikost

Beikost – wie fange ich an?

Schon die Entscheidung, ob Stillen oder Flasche ist ein Punkt, über den sich Eltern Gedanken machen müssen. Ein paar Monate nach der Geburt kommt dann auch schon die Frage nach der Beikost. Wie fange ich an? Was gebe ich dem Kind und welche Möglichkeiten gibt es eigentlich? Diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne hier auf Baby-Bio.

Schneebesen im Topf mit Beikost

Brei oder Fingerfood? – Welche Variante bietet sich an?

Eigentlich ist es ein Klassiker: Das Kind ist vier Monate alt und nun wird zusätzlich zur Milch Möhrenbrei angeboten. Was für frühere Generationen völlig normal war, ist es heute nicht mehr, denn inzwischen weiß man es besser: Ein Baby zeigt die sogenannte Beikostreife selbst und zeigt damit, dass es nun bereit ist für die Beikost. Grundsätzlich wird empfohlen, bis zu sechs Monate voll zu stillen – wahlweise die Gabe von Pre-Nahrung – und dann mit der sanften Einführung von Beikost zu beginnen. Hier gibt es verschiedene Wege. So kann mit Brei begonnen werden oder aber Sie entscheiden sich für Baby-Led-Weaning, eine Methode, bei der das Baby statt mit Brei durch Fingerfood an die Nahrung herangeführt wird.

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl

Bei der Beikost gibt es keinen richtigen und oder falschen Weg. Natürlich werden Sie von der Hebamme oder auch vom Kinderarzt Hinweise und Tipps bekommen. Dennoch heißt das nicht, dass Sie diese auch genauso umsetzen müssen. Sie kennen Ihr Baby am besten und können einschätzen, ob es schon so weit ist. Wenn ja, können Sie ihm Brei oder Fingerfood anbieten. Gerne greifen Eltern auch auf eine Mischung beider Varianten zurück.

Zubehör für die Beikost

Welches Zubehör für die Beikostzeit benötigt wird, hängt davon ab, welche Art von Beikost Sie einführen möchten – ob Sie selbst kochen oder sich für Gläschen entscheiden und was Sie bereits zu Hause haben. Im Prinzip brauchen Sie in erster Linie einen Löffel und einen Teller für Ihr Baby. Lätzchen oder große Mullwindeln fangen auch mal auf, was daneben geht. Eine Trinkflasche für Wasser, das Sie nach und nach zusätzlich zu den Mahlzeiten einführen können, ist ebenfalls eine sehr gute Wahl.

Beliebt sind die Geschirr-Sets für Kinder, die es in ganz verschiedenen Ausführungen gibt. Rutschfeste Unterlagen verhindern zudem, dass sofort alles auf den Boden fällt, wenn der Nachwuchs mal zu einer Schüssel greift oder an der Decke zieht. Heute gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten, für Komfort beim Essen und Füttern zu sorgen.

Der Hochstuhl für das Baby

Essen sollten Babys immer in einer aufrechten Position, hier steht die Sicherheit im Vordergrund. Daher ist es wichtig, sich die Zeit zu nehmen und nach einem guten Hochstuhl zu schauen. Wir machen uns für Sie auf die Suche nach den passenden Modellen, stellen Ihnen Hersteller und Marken vor und nehmen die Hochstühle genau unter die Lupe.

   

   

Nehmen Sie sich Zeit mit der Beikosteinführung, achten Sie auf die Signale Ihres Kindes und gehen Sie diesen aufregenden Weg Schritt für Schritt gemeinsam.